Accademia di Monaco

Samstag, 02. Oktober 2021, 20:00 Uhr

Solistin: Réka Kristóf, Sopran
Accademia di Monaco auf historischen Instrumenten:
Mary Utiger, Konzertmeisterin und musikalische Leitung
Verena Eggensberger, Violine 2
Mert Basar, Violine 3 und Viola
Sarah Moser, Violoncello
Florian Schormair, Bass
Alexandra Hadju, Oboe
Oleg Chukhlieb, Laute
Joachim Tschiedel, Cembalo und musikalische Leitung

Weltliche und geistliche Sinnlichkeit in der italienischen Barockmusik

G. F. Händel:     Gloria (HWV deest)
  Motette „Silete venti“ (HWV 242)
G. A. Guido: „L’Automne“ („Der Herbst“) aus dem Zyklus „Die vier Jahreszeiten“


Eintrittspreise:
Normalpreis: 20.- Euro
Mitglieder: 14.- Euro
ermäßigt (Studierende, Behinderte): 11.- Euro
SchülerInnen: frei


PERSONALIA:
Die Accacdemia di Monaco, die unter der Leitung ihrer Gründer Mary Utiger und Joachim Tschiedel spielt, ist ein in seiner Art einmaliger Klangkörper in Deutschland, in dem der musikalische Spitzennachwuchs im Sinne einer musikalischen Patenschaft gemeinsam mit Profis musiziert. Auftritte mit Konzert- und Opernaufführungen in ganz Deutschland, beispielsweise bei den Brühler Schlosskonzerten, der Residenzwoche München oder dem Kissinger Sommer, wurden von Presse und Publikum gleichermaßen gefeiert. Die 2019 erschienene CD „In furore“ mit Motetten von Händel und Vivaldi, auf der auch das Händelsche „Gloria“ aufgenommen ist, wurde für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert. Die Münchner Abendzeitung schrieb dazu: „Es entwickelt sich hier im schmerzlichen Spiel der Dissonanzen ein phänomenal gut ausgehörter, fast impressionistisch anmutender Klangzauber. Solche ausgesuchten Momente verleihen dieser Platte innerhalb der heutigen Barock-Inflation das gewisse Etwas.“
Das auf historischen Instrumenten spielende Ensemble ist bereits zum zweiten Mal zusammen mit der Sopranistin Réka Kristóf zu Gast bei den Oettinger Residenzkonzerten.

 
PROGRAMM:
Im Gepäck ist diesmal ein barockes Programm mit Werken von Georg Friedrich Händel und Giovanni Antonio Guido. Die lateinische Motette „Silete venti“ und das „Gloria“ von Händel bringen die ganze Sinnlichkeit barocker Musik zum Ausdruck. Nicht umsonst feierte der junge Komponist um 1707 große Erfolge in Italien, die römischen Kardinäle buhlten geradezu um ihn, weil sie seine Musik so liebten. Von Giovanni Antonio Guidos Leben weiß man sehr wenig, er hat sich allerdings von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ zu einem Zyklus mit demselben Titel inspirieren lassen, zur Aufführung kommt im Konzert Guidos „Herbst“.